Wir waren ja anfänglich hin- und hergerissen, ob wir wirklich ein Bodengutachten machen lassen sollen. Naja, da Fingerhaus aber mehr oder weniger darauf besteht, und wir dann auf der sicheren Seite sind, haben wir dann doch eins in Auftrag gegeben.
Letzte Woche kam dann das Ergebnis schonmal per Mail … zum Glück mit überwiegend positiven Nachrichten.
Am meisten “Angst” hatte ich vor drückendem Grundwasser und Bodeklasse 6 und 7. Beides kostet nämlich richtig Geld: hat man drückendes Grundwasser auf dem Grundstück muss man eine sogenannte “weiße Wanne” aus Beton bauen lassen die mal locker 10.000€ und mehr kostet. Bei Bodenklasse 6 und 7 wird der Aushub richtig teuer, hier handelt es sich nämlich um Fels.
Zum Glück trifft beides auf unser Grundstück nicht zu. Es wurde kein drückendes Grundwasser angetroffen und wir haben durchgehend Bodenklasse 4. Weiße Wanne und teurer Aushub fallen also schonmal weg ;-)
Allerdings haben wir unter dem Mutterboden, der etwa 20cm dick ist eine etwas 50cm dicke lehmartige Schicht, die nicht zum wiederverfüllen verwendet werden kann. Das Bodengutachten empfielt also diesen Boden auszutauschen.
Heute morgen haben wir überlegt, ob wir den Aushub (ist nicht viel wegen Hanglage) vielleicht hinter dem Haus zum Auffüllen des Gartens nutzen, denn dort kommt eh nur Rasen hin. Für das Verfüllen der Baugrube müssen wir dann halt Erde kommen lassen.
Desweiteren haben wir jetzt 2 Angebote unterschiedlicher Tiefbauer in der Pipeline, die eigentlich diese Woche eintreffen sollten.
Leider mussten wir feststellen, dass Kanal- und Wasseranschlüsse von der Strasse noch hergestellt werden müssen. Obwohl unser Grundstück in erschlossenem Baugebiet liegt, sind die Anschlüsse auf dem Grundstück nicht vorhanden. Wir sind also sehr gespannt was der ganze Tiefbau inkl. Hausanschlüsse kosten wird …
Zwischenstand Baugenehmigung: wir warten noch …
Hallo Jasmin und Alex!
Erschlossen heisst meines Wissens nach auch nur, daß die Anschlüsse für Ver- und Entsorgung auf der Strasse vorhanden sind. Da vorher die Lage des Hauses nicht bekannt ist, können sie ja eigentlich nicht im Grundstück liegen. Bei uns isses so, daß die Anschlüsse 1m von der Grundstückskante entfernt in der Strasse liegen, so stehts auch im Kaufvertrag drin, in dem die Erschliessung genau beschrieben ist. Was steht denn bei euch zum Thema Erschliessung?
gruß,
Christian
Hallo Christian,
was im Kaufvertrag steht wissen wir nicht. Meine Eltern haben das Grundstück vor knapp 30 Jahren gekauft.
Der zuständige Mitarbeiter der Gemeinde hat sich das sowohl vor Ort als auch ne Kamera-Fahrt angeschaut und gemeint, da geht nix in Richtung Grundstück.
Der Kanal liegt zum Glück relativ dicht am Grundstück und die Strasse ist auf diesem Stück gepflastert. Ich hoffe also, dass die Tiefbauarbeiten dafür nicht so unendlich teuer werden …